Skip to main content

Frau Feller, Radeberg

Ich bin wie ein normaler anderer Mensch. Ich fühle mich nicht wie behindert.

Ich heiße Frau Feller.

Ich komme aus Radeberg.

2014 hatte ich einen Unfall.

Ich bin von einem Dreh-Stuhl gefallen.

Seitdem habe ich Probleme mit der Hüfte.

Ich habe manchmal Probleme mit Stress umzugehen.

Dann geht es mir nicht so gut.

Ich brauche viel Ruhe und keinen Stress.

Ich wohne mit einer anderen Frau zusammen.

Jeder hat ein eigenes Zimmer.

Wir teilen uns die Küche und das Bad.

Das nennt man: ambulant betreutes Wohnen flex.

Meine Betreuer kommt einmal in der Woche vorbei.

Wir schreiben und lesen viel.

In unserem Haus gibt es ein Büro.

Dort sind immer Mitarbeiter.

Sie helfen immer bei Problemen.

Seit einem Jahr kommt eine Putz-Frau zu mir.

Das finde ich super.

Alleine schaffe ich das nicht mehr.

Ich bin wie ein anderer normaler Mensch.

Ich fühle mich nicht behindert.

Ich arbeite in der Behinderten-Werkstatt in Kleinwachau.

Andere Leute denken: Ich bin eine normale Mitarbeiterin.

Ich sehe nicht wie behindert aus.

Ich bin in der Montage.

Das bedeutet: Ich baue Dinge zusammen und arbeite mit Werk-Zeugen.

Das kann ich gut.

Ich arbeite zum Beispiel mit dem Schrauben-Zieher.

Manchal passe ich auf die anderen Mitarbeiter auf.
Wenn unser Gruppen-Leiter für eine kurze Zeit nicht da ist.

Ich bin auch die Frauen-Beauftragte.

Das bedeutet: ich engagiere mich für die Frauen in der Behinderten-Werkstatt.

Die Rechte von Frauen und Männern sollen gleich sein.

Heute habe ich Muffins gebacken.

Wir haben den Frauen-Tag gefeiert.

Ich habe viele Freiheiten in meinem Leben.

Ich habe auch einen kleinen Garten.

Im Sommer gehe ich in den Garten.

Ich fahre auch viel Fahrrad.